Am 7. Mai 1916 entschied die Stadt Eupen, Volksspenden in Form einer „Nagelung“ zu organisieren.
Die kleinen Nägel hatten einen Wert von 0,50 bis 1 Mark. Für ein Messingplättchen musste man schon 500 bis 1.000 Mark bezahlen. Die größte Spende war mit dem Kauf der vier Schildchen der Höheren Mädchenschule verbunden: Die Schilder hatten einen Wert von 24.500 Goldmark. Auf den größeren Plättchen sind die Namen der Spenderinnen und Spender zu lesen.


Am 28. Juli 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Durch die Generalmobilisierung Deutschlands wurden auch die Familienväter und Söhne aus Eupen zu den Waffen gerufen. Viele Familien gerieten dadurch in Not.

